COMER SEE - INFORMATIONEN
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Carate Urio - Der Uferstraße entlang ist
durch die Ausbreitung des Siedlungsgebiets schlussendlich
eine einzige zusammengewachsene Gemeinde mit dem großen
Ort Carate entstanden. Römischen Ursprungs, befindet
sich das Dorf in einer glücklichen Position und genießt
ein mildes Klima.
Über ihm ragt ein steiler Berg mit Steinbrüchen,
aus denen man einstmals den Moltravio-Stein gewann. Es scheint,
dass der Name Carate etymologisch betrachtet auf die alten
Brüche zurückgeht [car bedeutet im Keltischen
Stein], und dass der Hl. Augustinus zur Bezeichnung des
höher gelegenen Steinbruchs es “Cararia”
nannte. Carate ist daher ein Ort des Steins. Aus den Brüchen
wurden große Felsblöcke mit Carèi [Schlitten]
zum See geschliffen und dort auf Cümball [große
Boote] verladen, um sie anschließend in die Stadt
zu verfrachten, wo sie für den Bau von Palästen,
Kirchen und Mauern verwendet wurden. In Urio hingegen finden
wir die Kirche Santi Quirico e Giulietta mit einem romanischen
Turm aus dem 12.Jhdt. und Gemälden aus dem 16. und
17.Jhdt, wie der Unbefleckten Jungfrau Mariens von Morazzone.
Auf einem bezauberndem Ausblicksbalkon über Urio steht
die alte Kirche Santissima Trinità. Der Bau der Kirche
geht auf eine Zeit zurück, als die Ortschaft noch das
ganze Jahrüber bewohnt war. Die Kirche Santi Quirico
e Giulietta. Castello di Urio: das Schloss wurde im späten
17.Jhdt. scheinbar auf den Resten einer alten Festung erbaut.
Heute ist es Sitz einer religiösen Institution und
umgeben von einem larianischen Garten. An der Fahrstraße
[SS340] befindet sich die Wallfahrtskirche Santa Marta,
vom See ausüber eine Treppe mit Kreuzwegstationen zu
erreichen.
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