COMER SEE - INFORMATIONEN
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TIPPS FÜR DIE FREIZEIT, AUSFLÜGE, WANDERN, ETC.
Dosso del Liro - Das rustikale Dorf mit derben
Steinhäusern und Gässchen dazwischen liegt am
offenen und sonnigen Ufer, das durch das Zusammentreffen
der Liro und Ronzone Täler entstanden ist. Es ist Ausgangspunkt
zahlreicher herrlicher Ausflüge, mehr oder weniger
anstrengend, die zum Rifugio Vincino (1.168 m) führen,
einer ehemaligen Zollkaserne oberhalb der Wiesen des Ortsteils
Vincino, zum Monte Cardinello (2.521 m) und zum Monte Piaghedo
(1.454 m). Unterwegs kann man die herrlichen Aussichten
genießen, die uns der Lario unaufhörlich bietet.
Kirche San Pietro in Costa: auf eine Anhöhe zwischen
den beiden Rinnen des Talbodens, umgeben von dichten und
grün schimmernden Kastanienbäumen. Man erkennt
den romanischen Stil an ihrer Ausrichtung und an den Resten
der Apsis. Auf den Fresken in ihrem Inneren erkennt man
den einstmals beliebtesten Heiligen im Pieve, San Rocco.
Einmal ist er dargestellt während er die Geißel
der Pest zeigt, neben sich einen Hund, der ihm einen, seinem
Herren entrissenen Brocken Brot bringt. Der Freskenzyklus
in der Apsis stellt im Bogen Gott Vater und die Verheißung
dar und in der Halbkuppel Christus in der Glorie unter den
Evangelisten und ihren Symbolen. Im halbkreisförmigen
Teil Die zwölf Apostel und unter den Fenstern eine
Inschrift mit dem Datum 1532 sowie dem namentlich genannten
möglichen Auftraggeber in der Person des Pfarrers Don
Vincenzo Curti. Die Heiligenfiguren des Fresko, Chiara,
Johannes der Täufer, Michael und Bernhard sind gute
Beispiele der darstellenden Malerei jenes Malers aus Dosso
del Liro, den Forscher dem letzten Jahrzehnt des 16.Jhdts.
zuschreiben und von dem man Spuren von Fresken auch in anderen
Kirchen des Alto Lario finden kann. In der von den Einwanderern
in Palermo als Schmuck ihrer Heimatkirche gewünschten
Madonna mit dem Kind zwischen den Heiligen Rocco und Sebastian
(1577), erkennen wir die Dankbarkeit für den auf Fürbitte
dieser Heiligen erhaltenen Schutz, “la scola de Liro,
della pesta hi son salvati liberi, et franchi ...”.
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