Como

Wichtigstes Baudenkmal Comos ist der Dom. Er steht sehr zentral, nahe des Ufers, im südlichen Abschnitt der Fußgängerzone. Der Bau des Doms begann 1398. Bild von Harald Biebel, fotalia.com

Provinz: Como | 84 879 Einwohner | Vorwahl: 031 | GPS 45°49’0’’N 9°5’0’’E
Fraktionen: Albate, Breccia, Camerlata, Camnago Volta, Civiglio, Garzola, Lora, Monte Olimpino, Cardina, Muggiò, Ponte Chiasso, Prestino, Rebbio, Sagnino, Tavernola

Von Cernobbio führt ein schöner Uferweg nach Como, der großen Metropole des Comer Sees. Standesgemäß trifft man am Ortseingang auf Italiens einzige Wasserflugzeugschule mit Hangar und beeindruckendem schwimmendem Fluggerät. Bei Interesse kann man hier, auch in englischer Sprache, die Prüfung zum (Wasser-)Flugschein ablegen. Unmittelbar dahinter stehen sich der Yachthafen und das Fußballstadion Comos vis á vis gegenüber. Sogleich drängt sich ein unverwechselbares Bauwerk in den Blick, es ist das neoklassizistische Museum zu Ehren Alessandro Voltas an der äußersten Spitze der Promenade. Der Tempel ist Mittelpunkt eines gelungen angelegten Grünstreifens, der als idealer Ruhepol im städtischen Treiben dient.

Die schöne Parkanlage verfügt über Ruhezonen, Kinderspielplätze, Kioske, Bocciabahnen und Toiletten. Folgen Sie der Promenade ca. 500 m nach Südosten, treffen Sie schließlich linkerhand auf den Tourismushafen mit allerlei Ausflugmöglichkeiten per Schiff. Genau gegenüber, über eine stark befahrene Straße hinweg, liegt die Piazza Cavour. Hier beginnt das eigentliche Como, der ideale Startpunkt für eine Ortsbesichtigung. Como bietet zahlreiche Baudenkmäler, an erster Stelle den Dom, sehenswerte Kirchen, ein modernes Theater und mehrere hochrangige Museen. Historisch ist Como bedeutend: Kaiser Barbarossa und die bewegte Geschichte der Seidenproduktion sind nur die zwei wichtigsten Eckpfeiler dieser Stadt.

Como ist Kulturstadt mit auch für Besucher interessanten Veranstaltungen. Das Lake Como Festival bietet von Juli bis September eine Vielzahl an musikalischen Leckerbissen im Bereich der ernsten Musik. Attraktiv sind die Austragungsorte rund um den Comer See: Villa Olmo, Villa Serbelloni, Palazzo Gallio, etc. Infos unter www.lakecomofestival.it. Das Palio del Baradello ist ein historisches Stadtfest, in dem an die Zeiten der Stadt unter Barbarossa erinnert wird. Kaiser Friedrich I. – Barbarossa (roter Bart) – besiegte 1159 den Erzfeind Mailand und zog anschließend triumphal in die Stadt Como ein. Das mittelalterliche Spektakel findet Ende August bis Mitte September statt. Es ist ein Fest der Comenser, sie schlüpfen in historische Gewänder und messen sich in vielerlei Kampfdisziplinen. Infos unter www.paliodelbaradello.it. Im Juli findet jedes Jahr mit dem ‚Festival Como Città della Musica‘ ein richtiges Bürgerfestival statt. An allen schönen und berühmten Plätzen der Stadt gibt es populäre Musik in allen Variationen. Hauptplatz ist natürlich die Piazza Cavour vorne am See. Infos unter www.comofestival.org.

Weitere Veranstaltungen
SwingCrash-Festival. Piazza Cavour. www.swingcrashfestival.com. Bedeutendes Jazz(dance)festival mit Ausscheidungswettkampf.

Alessandro Volta (Tempiano Voltano)
Folgen Sie von Westen kommend der Uferstraße, vorbei am Stadion und Yachtclub zum Tempiano Voltiano, einem beeindruckenden Bauwerk direkt am Comer See. Dieses an das indische Taj Mahal erinnernde Gebäude beherbergt ein Museum zu Ehren eines der berühmtesten Söhne der Stadt: Alessandro di Volta. Der Physiker und Naturwissenschaftler war besonders im Bereich der Elektrophysik erfolgreich. In unserer Bezeichnung ‚Volt’ als Einheit der elektrischen Spannung ist seine Arbeit verewigt. Eine der bedeutendsten Erfindungen Voltas, die erste Zink-Kohle-Batterie, gehört zu den Exponaten des Museums. Indem er die verschiedenen Materialien abwechselnd aneinander schichtete, baute Volta die erste funktionsfähige Batterie der Welt. Voltas Geburtshaus finden Sie in der Via Volta 62, sein Denkmal steht auf der Piazza Volta im Zentrum der Stadt. Es war im Jahre 1801, als Napoleon Bonaparte Alessandro Volta von Como nach Paris beorderte, um ihm diese, wie Volta sie nannte, ‚Voltaische Säule’ zu demonstrieren. Jahre zuvor hatte der Physiker Luigi Galvani ihm mit seinen weltberühmten Froschschenkelversuchen den Weg zur ersten elektrischen Batterie geebnet. Er hatte den Zusammenhang zwischen zwei verschiedenen Metallen (Zink und Kupfer) und einer leitenden sauren Schicht hergestellt. Volta entwickelte die Idee weiter und konnte mit dieser Schichtbatterie schließlich den Beweis für die beabsichtigte Energieabgabe der beteiligten Stoffe liefern. Praktisch die ganze Welt überhäufte Volta mit Ehrungen und finanzieller Unterstützung.  1827 starb der Physiker mit  82 Jahren auf seinem Landsitz in Camnago, gut 20 km südlich von Como. 70 Jahre später wurde die elektrische Spannung nach seinem Namen benannt, sodass bis heute die Einhalt Volt (V) an diesen großen Wissenschaftler erinnert. Der frühere 10 000 Lire-Schein trug ebenfalls das Porträt Volts, die Rückseite zeigte die Säulen-Batterie. Tempio Voltiano (Museum). Viale Guglielmo Marconi. 031 574705. museicivici.comune.como.it. Preise von EUR 3,00 bis 6,00. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag. 10.00 bis 12.00/14.00 bis 16.00 (18.00 im Sommer). GPS: 45°48‘53“N 9°04‘31“E.

Dom von Como
Wichtigstes Baudenkmal Comos ist der Dom. Er steht sehr zentral, nahe des Ufers, im südlichen Abschnitt der Fußgängerzone. Der Bau des Doms begann 1398. Obwohl die beeindruckende Fassade erst Ende des 15. Jahrhunderts – in der Renaissance – fertiggestellt wurde, zeigt sie deutlich gotische Züge. Die damalige enge politische und kulturelle Beziehung zu den Langobarden könnte die Comasker bewegt haben, beim Dombau Althergebrachtes zu bevorzugen. Vier Bänder teilen die Fassade grob in drei Teile, ein aus dem byzantinischen Baustil bekanntes Grundmuster. Für die Gestaltung der Fassade und einiger Teilbereiche im Inneren des Doms zeichnet der italienische Renaissance-Bildhauer und Stuckateur Tommaso Rodari verantwortlich. Dem Besucher offenbaren sich zahlreiche Kunstwerke. Besonders viel Wert wurde auf die Haarpracht Jesu Christi gelegt: man verwendete echtes menschliches Haar.

Basilika di San Fedele
In unmittelbarer Nähe des Doms steht die Kirche San Fedele aus dem 12. Jahrhundert, die mit einem ungewöhnlichen Grundriss (Kleeblatt), genannt Dreikonenchor, aufwartet. Dass in Köln eine ähnliche Kirche steht, nehmen Experten zum Beweis einer engen kulturellen Beziehung Comos zum damaligen Deutschland, speziell dem Rheinland. Im Inneren befinden sich schöne und wertvolle Fresken von Giovanni Andrea de Magistris aus dem 16. Jahrhundert. Auf der Piazza Duomo ragt zudem ein Stadtturm aus dem 12. Jahrhundert auf, ebenso steht dort der Palazzo Broletto, der einst als Rathaus der Stadt diente. Como hat zudem eine ruhmreiche Vergangenheit als Textilzentrum. Basilika San Fedele. Piazza San Fedele. 22100 Como. Öffnungszeiten von 08.00 – 12.00 und 15.30 – 19.00 Uhr (außer bei  Gottesdiensten).

Basilika di S. Abbondio
Bedeutendster romanischer Kirchenbau der Region am Fuße des Monte Baradello. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert von Benediktinermönchen auf viel älteren Überresten einer anderen Kirche erbaut. Im 19. Jahrhundert wurden einige Fragmente der Urkirche freigelegt. Der geradlinige Bau mit zwei imposanten baugleichen Türmen strahlt Kühle aus, im Inneren aber sind kunstvolle Fresken und Verzierungen zu betrachten. Leider  schaffen es nur wenige Besucher in die Außenbezirke der Stadt zu dieser Kirche. Interessant sind auch die Klosteranlagen, die aktuell einen Teil der Universität beherbergen. Das nahe gelegene Castello Baradello errichtete einst Barbarossa.

Torre di Porta Vittoria
Um Como herum finden sich noch Teile der alten Stadtmauer, auf die Sie irgendwann automatisch treffen, wenn Sie sich südlich halten. Leichter zu finden ist der Torre di Porta Vittoria, eine imposante Befestigungsanlage aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. Der Turm wurde zum Zweck der Verteidigung gebaut und misst 40 m. Hier endet auch die Fußgängerzone, die man durch einen Torbogen verlässt. Auf dem Weg hierher lernen Sie die historische Altstadt kennen, die mit ihren zahlreichen, wenig auf den Tourismus zugeschnittenen Geschäften zu einem ausgedehnten Stadtbummel einlädt. Zu erwähnen sind die Kirchen San Fedele, Sant’Abbondio, die Villa Olmo am westlichen Stadtrand und die Casa del Fascio.

Villa Olmo
Der Villa Olmo nähert man sich am besten zu Fuß vom nahen Ufer des Comer Sees. Das fast weiß strahlende Gebäude stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Schweizer Architekt Simone Cantoni schuf einen neoklassizistischen Bau, der zunächst nur aus dem mittleren Teil bestand. Später wurden die beiden Außenflügel angebaut. Der Name der Villa rührt von einer hundertjährigen Ulme her, die einst auf dem Gelände stand. Heute ist die Villa im Besitz des ‚Centro Volta‘ und wird äußerst erfolgreich für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Organisationsleitung schafft es immer wieder, hochkarätige Künstler und Veranstaltungen in die Villa zu holen. Villa Olmo. Via Cantoni, 1. 031 576169. www.centrovolta.it. Park geöffnet von 09.00 bis 19.00 Uhr. Gruppenführungen durch die Organisation Mondoturistico (Como): www.mondoturistico.it.

Casa del Fascio
Die von Giuseppe Terragni im Baustil des Rationalismus erbaute Casa del Fascio stellt einen Meilenstein der italienischen Architektur dar. Terragni verwendete für den Bau so edle Materialien wie Marmor und Glas. Alles ist geometrisch strukturiert, vom Atrium bis zum Grundriss. Das Gebäude an der Piazza del Popolo, 4 besitzt eine dunkle Vergangenheit: während des Zweiten Weltkriegs diente es dem italienischen Faschismus als Parteizentrale. Heute befinden sich darin ein kleines Museum und ein Teil der städtischen Vewaltung.  Der Besuch innerhalb einer Führung ist zu empfehlen: jeden Samstagnachmittag: 15.45 bis 16.10 Uhr / 16.30 bis 16.55 Uhr / 17:00 -17,25 / 17.30 bis 17.55. Zu buchen über das Tourismus-Büro Como oder unter 031 264215. Preise ab EUR 5,00.

Aero Club Como
Die Geschichte des Aero Club Como, einer Flugschule für Wasserflieger, umfasst im Jahre 2013 stattliche 83 Jahre. Es war das Jahr 1930, der 06. April, als der Bau des heutigen Hangars die Gründung des Clubs manifestierte. Damals war in  Como schon lange ein Wasserflugplatz in Betrieb, und es gab viele Luftfahrt-Veranstaltungen, was beides ausschlaggebend für die Gründung war: eine Entscheidung, die dem Comer See gut getan hat, ihn zu etwas Besonderem macht. Die Feierlichkeiten fanden damals in der Villa Olmo statt, viele Freunde und andere Interessierte nahmen daran teil. Der erste große Höhepunkt – auch für den Aero Club – war die Landung der legendären Dornier X 1931 vor den Toren der Stadt. Das damals größte Wasserflugzeug der Welt kam allerdings nie wieder, die Produktion wurde wegen technischer Unzulänglichkeiten bald eingestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es ruhig um den Club; Flächen und Hangar wurden militärisch genutzt. Nach dem Krieg waren es ein paar begeisterte Flieger, die mit drei Flugzeugen den Betrieb wieder aufnahmen: eine Caproni CA 100 und zwei Macchi MB 308. Obwohl in  den nächsten Jahren immer wieder Maschinen dazukamen, verloren der Wasserflugplatz und der Club allmählich an Bedeutung. Der Bau des benachbarten Fußballstadions wurde vorangetrieben, die Platzverhältnisse verschlechterten sich zunehmend. Erst in den 80’er Jahren wurde die Bedeutung des Wasserflugplatzes neu entdeckt. Irgendwie passten die Aktivitäten in das neue Stadtkonzept der Verantwortlichen, Gelder flossen und die Aufmerksamkeit begann sich auf dieses spezielle Hobby einiger Verrückter zu fokussieren. Der Club konnte sich rasch wirtschaftlich erholen und expandiert auch heute immer weiter. Die Zahl der Flugzeuge nahm ebenfalls deutlich zu, über ein Museum zu Ehren dieser Sparte des Flugsports wird ernsthaft nachgedacht. Heute bietet der Club die Möglichkeit den Flugschein (PPL = Private Pilot Licence) zu erwerben, der dann die SEP/Sea, also die Berechtigung für einmotorige Wasser- und Amphibienflugzeuge bereits enthält. Wer die PPL schon hat, kann mit einer 5-stündigen Zusatzausbildung (zzgl. vorheriger Theorie) die Prüfung zum Führen eines Wasserflugzeuges absolvieren. Im Wesentlichen lernt der Flugschüler den Start und die Landung auf Gewässern, das korrekte Einschätzen der Start- und Landeflächen und die speziellen Wind- und Wasserbedingungen. Folgende Flugzeuge stehen zu Ausbildungszwecken zur Verfügung: Cessna 172 (XP), Piper PA 18, Cessna 305 und 206 und eine Lake LA 4-200 EP. Aero Club Como. Via Masia, 44. 20100 Como. 031 574495. info@aeroclubcomo.com. www.aeroclubcomo.it. GPS: 45°48‘43.2“N 9°5‘2.4“E.

Funicolare Brunate
Zugig ist es im Frühjahr hier oben, doch der Blick auf Como, dieser lebendigen Stadt im Süden des Comer Sees, ist unvergleichbar. Der Dom, die schönen Kirchen, die bedeutenden Plätze, der Wehrturm, alles ist von Brunate aus gut zu erkennen. Die Stadt liegt einem zu Füßen, man muss eigentlich nur noch zugreifen. Die bodengebundene Seilbahn von Como nach Brunate befördert seit 118 Jahren Menschen von einem unzugänglichen Flecken Erde zu ihrem Arbeitsplatz nach Como.

Die zunehmende Mobilität des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts hat diese Entwicklung von den Verantwortlichen der Gemeinde abverlangt. 1894 wurde die Standseilbahn Como-Brunate eröffnet, symbolträchtig für die moderne Entwicklung öffentlicher Verkehrsmittel. 1911 rüstete man ihren Antrieb von Dampf auf Elektrizität um. Ende der 1960er Jahre machte allerdings das Auto der Seilbahn so starke Konkurrenz, dass die Einnahmen die Kosten nicht mehr deckten. Nach langen Debatten führte ein Konsortium aus mehreren privaten Unternehmen schließlich den Betrieb weiter. Trotzdem ist das Problem nicht endgültig gelöst. Mit Hilfe des Tourismus versucht man nun den Betrieb der Seilbahn sicherzustellen. Die Bahn öffnet jeden Tag um 6.00 Uhr und schließt mit den letzten Gästen um 22.30 Uhr, die Fahrt selbst dauert sieben Min. Für Touristen wird ein spezielles Kombiticket (Blocchetto Turistico) angeboten: für EUR 20,00 erhält man die freie Fahrt nach Brunate und zurück, den Eintritt in den Turm und ein Essen in einem der Vertragsrestaurants. Brunate erreicht man auch über eine enge Straße oder zu Fuß über einen alten Eselspfad. Da sich an der Ausstiegstelle in Brunate viele Treppen befinden, ist die Bahnfahrt für Familien mit Kinderwägen ungeeignet. Funicolare Brunate. Piazza Alcide de Gasperi, 4. 22100 Como. 031 303 608. info@funicolarecomo.it. www.funicolarecomo.it. Preise von EUR 1,55 bis 20,00. Öffnungszeiten: ganzjährig von 06.00 bis 22.30 Uhr. Samstag und im Sommer bis 24.00 Uhr. GPS: 45°49‘3“N, 9°4‘58“E.

Brunate wurde im 4./6. Jahrhundert v. Chr. erstmals von Kelten besiedelt, was durch archäologische Funde beim Bau eines Weinkellers bestätigt werden konnte. Das Kloster bei Sant‘Andrea wurde 1340 gebaut, übrig geblieben ist aber heute nur noch die gleichnamige sehenswerte Kirche. Am obersten Punkt des Städtchens befindet sich der ‚Faro di Volta‘, ein achteckiger Turm mit einer Höhe von 29 m. Er wurde 1927 zum 100. Todestag des großen Alessandro Volta erbaut und bietet besten Ausblick auf die Umgebung.

Interessante  Museen im Stadtgebiet
Nicht nur als Schlechtwetterprogramm zu empfehlen. Die Museen stellen ambitioniert aus; gerade das Seidenmuseum, das der modernen Kunst und das Textilmuseum sind zu empfehlen. Je nach Interessensgebiet ein lohnender Zeitvertreib.

Museo Archeologica Paolo Giovo. Archäologisches Museum. Piazza Meagglie d’Oro, 1. 031 252550.  Museo Storico ‚Giuseppe Garibaldi‘. Historisches Museum. Piazza Meagglie d’Oro, 1. 031 252550. Pinacoteca Civica. Pinakothek. Via Diaz, 84. 031 269869. Museo Studi del Tessuto. Textilmuseum. Lungo Lario Trento, 9. 031 233224. www.fondazioneratti.org. Collezione Arte & Arts. Museum für moderne Kunst. Via Pannilani, 23. 031 305621. www.miniarttextil.it. Museo della Seta. Museum zur Seidenproduktion der letzten Jahrhunderte in der Comer See-Region. Sehr interessant. (s. Seite 221).

Teatro Sociale di Como
Ein hübscher Zufall hängt mit der Eröffnung des Stadttheaters in Como zusammen: Es ist das Geburtsjahr von Giuseppe Verdi und Richard Wagner. In wieweit sich diese Übereinstimmung auf den Spielplan ausgewirkt hat, lässt sich nicht nachvollziehen. Tatsache ist, dass das Stadttheater sehr agil arbeitet und viele engagierte Künstler unter Vertrag hat. Barbara Minghetti und ihr Team stellen in jeder Spielzeit ein ambitioniertes Programm zusammen, 2011/12 stand z. B. Rigoletto auf dem Spielplan. Teatro Sociale Como. Via Bellini, 3. 22100 Como. 031 270171. www.teatrosocialecomo.it. Über die Homepage kann man das aktuelle Programm herunterladen und Tickets bestellen.

Ein Strandbad mit Schwimmbecken, Umkleiden und Bar finden Sie direkt neben der Villa Olmo. Auch ein Whirlpool gehört zum Angebot. Genau auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht ist das Lido di Villa Geno, auch Open Lido genannt. Schöne Liegewiese, Pool nur für kleine Kinder. In der Umgebung einige Restaurants. Lido di Olmo. Via per Cernobbio, 2. 22100 Como. www.lidovillaolmo.it. Lido di Villa Geno. Viale Geno, 13. 22100 Como. www.openlido.it.


Parco Regionale Spina Verde
Das Naherholungsgebiet für die Bewohner von Como und Umgebung. Die Parkleitung hat in der näheren Umgebung einige Themenpfade entwickelt, welche die Natur, die Kultur und auch die Geschichte der Gegend beleuchten. Via Imbonati, 1. 22020 Cavallasca. 031 211131. www.spinaverde.it. Vom Castello Baradello hat man übrigens einen genialen Blick auf Como und den See. Weitere Informationen über die Parks der Umgebung gibt es im Internet unter www.parchicard.it.

Ein Eldorado für Biker ist das gesamte Gebiet im Dreieck Como – Lecco – Bellagio. Mit dem Monte San Primo befindet sich ein MTB-Zentrum genau in der Mitte des Triangolo Lariano, das landschaftlich sehr reizvoll ist.  Lohnenswert ist auch eine Fahrt an den Lago di Segrino, einem hübschen Bergsee zwischen Canzo und Erba.


Unterkünfte Heutzutage bucht man ein Hotel über das Internet. Die Bewertungen auf den einschlägigen Seiten geben ein vordergründig klares Bild über die Leistungen der jeweiligen Häuser. Doch kommt es immer wieder vor, dass sich Gäste negativ über die Art des Zimmers äußern oder sogar der Meinung sind, dass v.a. Internetbucher mit schlechteren Zimmern versorgt werden. Unser Team konnte dies, von wenigen  Ausnahmen abgesehen, nicht feststellen. Bei den Bewertungen muss man auch die Kategorie der gebuchten Zimmer beachten, um sich abschließend ein tragfähiges Urteil zu bilden. Außerdem: hohe Übernachtungspreise verstärken auch die Erwartungen an ein Hotel. Wählen Sie daher lieber ein gepflegtes Mittelklassehotel mit Eigenschaften, auf die Sie als Gast wertlegen. Viele Grandhotels leben mehr aus ihrer Vergangenheit und weniger aufgrund ihrer Serviceleistung. Albergo Terminus Hotel. Lungo Lario Trieste, 14. 22100 Como. 031 329111. www.albergoterminus.it. Sehr zentrale Lage am See. Buchen Sie die Zimmer mit Meerblick. Preise ab EUR 143,00 (EZ). Hotel Palace. Lungo Lario Trieste, 16. 22100 Como. 031 23391. www.palacehotel.it. Tolle Lage direkt am Ufer. Das Vier-Sterne-Haus sorgt für einen standesgemäßen Aufenthalt bei gehobenen Ansprüchen. Preise ab EUR 150,00 (EZ). Castello di Carimate Hotel & Spa. Piazza Castello, 1. 22060 Carimate. 031 791770. www.castellodicarimate.com. Prestigeträchtiges Vier-Sterne-Hotel in Räumlichkeiten, die einst Edeldamen und tapfere Ritter beherbergten. Gäste mit Business-Interessen schätzen die moderne technische Ausstattung, die sich hier mit unverwechselbarem historischem Charme mischt. Die Küche gilt als exzellent. Hotel Borgovico. Via Borgovico, 91. 22100 Como. 031 570107. www.hotelborgovico.it. Ruhig gelegen, in der Nähe viele Restaurants und Cafes. Gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Preise ab EUR 45,00 (EZ). B&B Storico. Via Giovio, 28 – 22100 Como. 031 6872123. www.bedandbreakfaststorico.com. Bestnoten und eine sehr ansprechende Gestaltung der Zimmer. Preise ab EUR 65,00.


Essen und Trinken  Viele gute bis sehr gute Speiselokale zieren die Metropole am Comer See. Vermeiden Sie es, an den Hauptplätzen und -sehenswürdigkeiten zu essen und zu trinken, denn Aufschläge von bis zu 40 Prozent sind keine Seltenheit. Ristorante Pizzeria La Darsena. Via Lungo Lario Trieste, 54. 22100 Como. 031 301081. www.la-darsena.it. Schönes Terrassenrestaurant mit guter Bewirtung. Direkt am Ufer des Comer Sees, in der Nähe der Standseilbahn nach Brunate. Ristorante Sociale. Via Rodari, 6. 22100 Como. 031 264042. www.ristorantesociale.it. Außergewöhnliches Ambiente wie in einem Weinkeller. Essen und Service sind hervorragend. Mittwoch Ruhetag. Trattoria Nostradamus. Via Vitani, 24. 22100 Como. 031 269131. Viele Fürsprecher hat dieses Lokal mit sehr gutem Essen.

Wochenmarkt Dienstag und Donnerstag 8-16 Uhr, Samstag 8-18 Uhr; im Sommer zusätzlich regelmäßige Antikmärkte. Einkaufen z.B. im Billa. Via Boldoni, 3. 22100 Como. Carrefour. Via C. Colombo Angolo Via Varesina, 4. 22100 Como. COOP. Via Giussani, 1. 22100 Como. CRAI. Via Monti, 80. 22100 Como.

Tourismus-Büro Piazza Cavour, 17. 22100 Como. 031 269712. Consorzio Como Turistica (Führungen). Piazza Duomo, 17. 22100 Como. 031 262226. Offizielle Homepage der Kommune: www.comune.como.it. Offizielle Tourismusseite: www.turismo.como.it und www.lakecomo.it.