Dom von Como

Wichtigstes Baudenkmal Comos ist der Dom. Er steht sehr zentral, nahe des Ufers, im südlichen Abschnitt der Fußgängerzone. Der Bau des Doms begann 1398. Obwohl die beeindruckende Fassade erst Ende des 15. Jahrhunderts – in der Renaissance – fertiggestellt wurde, zeigt sie deutlich gotische Züge. Die damalige enge politische und kulturelle Beziehung zu den Langobarden könnte die Comasker bewegt haben, beim Dombau Althergebrachtes zu bevorzugen. Vier Bänder teilen die Fassade grob in drei Teile, ein aus dem byzantinischen Baustil bekanntes Grundmuster. Für die Gestaltung der Fassade und einiger Teilbereiche im Inneren des Doms zeichnet der italienische Renaissance-Bildhauer und Stuckateur Tommaso Rodari verantwortlich. Dem Besucher offenbaren sich zahlreiche Kunstwerke. Besonders viel Wert wurde auf die Haarpracht Jesu Christi gelegt: man verwendete echtes menschliches Haar.