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COMO - Spannungsgeladene Seidenmetropole

Provinz: Como | 84.879 Einwohner | Vorwahl: 031 | Koord.: 45°49'0''N 9°5'0''E

Von Cernobbio führt ein schöner Uferweg nach Como, der großen Metropole des Comer Sees. Standesgemäß trifft man am Ortseingang auf Italiens einzige Wasserflugzeugschule mit Hangar und beeindruckendem schwimmendem Fluggerät. Bei Interesse kann man hier, auch in englischer Sprache, die Prüfung zum (Wasser-)Flugschein in atemberaubender Umgebung ablegen. Die Wurzeln des Clubs gehen auf das Jahr 1913 zurück, als die Stadt Como einen Wettbewerb für Wasserflugzeuge veranstaltete. 17 Jahre später entstand der Aero Club Como mit der noch heute genutzten Halle direkt am See. Seitdem haben sich der Flughafen sowie die dort ausgebildeten und tätigen Piloten mit Flugkünsten und technischem Know-how höchstes Renommee erarbeitet. Im Sommer findet hier jeden Donnerstagabend eine Cocktailparty statt. Ab etwa 19 Uhr kann man hier beim Anblick der in unmittelbarer Nähe startenden und landenden Flugzeuge einen Drink zu sich nehmen und es sich dabei in Lounge-Sitzmöbeln bequem machen.

Folgen Sie der Uferstraße links vorbei am Stadion und vorbei am Yachtclub zum Tempio Voltiano, einem beeindruckenden Bauwerk direkt am Comer See. Dieses an das indische Taj Mahal erinnernde Gebäude beherbergt ein Museum zu Ehren eines der berühmtesten Söhne der Stadt: Alessandro di Volta. Der Physiker und Naturwissenschaftler war besonders im Bereich der Elektrophysik erfolgreich. In unserer Bezeichnung "Volt" als Einheit der elektrischen Spannung ist seine Arbeit verewigt. Wer sich einen Überblick von Voltas Leben und Werk verschaffen möchte, besucht das Museum (täglich 10 bis 16 Uhr, abweichende Öffnungszeiten an Sonn-und Feiertagen). Eine der bedeutendsten Erfindungen Voltas, die erste Zink-Kohle-Batterie, gehört zu den Exponaten. Indem er die verschiedenen Materialien abwechselnd aneinander schichtete, baute Volta die erste funktionsfähige Batterie der Welt. Voltas Geburtshaus finden Sie in der Via Volta 62, sein Denkmal steht auf der Piazza Volta im Zentrum der Stadt. Der neoklassizistische Tempel ist übrigens Mittelpunkt eines gelungen angelegten Grünstreifens, der hier am Eingang Comos ein idealer Ruhepol im städtischen Treiben ist. Die schöne Parkanlage verfügt über Ruhezonen, Kinderspielplätze, Kioske, Bocciabahnen und Toiletten.

Como am Comer See
Der Dom in Como, eine von vielen Sehenswürdigkeiten.
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Folgen Sie der Promenade, nach ca. 500 m treffen Sie auf den Tourismushafen mit allerlei Ausflugmöglichkeiten per Schiff, Tretboot oder was das Urlauberherz sonst begehrt. Genau gegenüber, nur über eine stark befahrene Straße hinweg, liegt die Piazza Cavour. Hier beginnt das eigentliche Como, der kulturelle Höhepunkt einer Comer-See-Rundreise. Como hat alles zu bieten, was man von einer Hauptstadt der Lombardei erwarten kann. Die wichtigsten Designer haben hier Filialen, es gibt ein Theater, mehrere hochrangige Museen und eine beachtliche geistliche wie industrielle Geschichte.

Der Dom zu Como
Wichtigstes Baudenkmal Comos ist der Dom. Er steht sehr zentral, nahe am Ufer des Comer Sees, im südlichen Abschnitt der Fußgängerzone. Die Ausgestaltung seiner Fassade ist bemerkenswert. Der Bau des Doms begann 1398 in der Zeit der Gotik. Obwohl die Fassade erst Ende des 15. Jahrhunderts - in der Renaissance - fertiggestellt wurde, zeigt sie deutlich gotische Züge. Die damalige enge politische und kulturelle Beziehung zu den Langobarden könnte die Comasker bewegt haben, beim Dombau Althergebrachtes zu bevorzugen. Vier Bänder teilen die Fassade grob in drei Teile, ein aus dem byzantinischen Baustil bekanntes Grundmuster. Für die Gestaltung der Fassade und einiger Teilbereiche im Inneren des Doms zeichnet der italienische Renaissance-Bildhauer und Stukkateur Tommaso Rodari verantwortlich. Die Kirche steht jedermann offen. Zahlreiche Kunstwerke offenbaren sich dem Besucher. Besonders viel Wert wurde auf die Haarpracht Jesu Christi gelegt man verwendete echtes menschliches Haar. In unmittelbarer Umgebung des Doms befindet sich die Kirche San Fedele aus dem 12. Jahrhundert, die mit einem ungewöhnlichen Grundriss, genannt Dreikonenchor, aufwartet. Dass in Köln eine ähnliche Kirche steht, nehmen Experten zum Beweis einer engen kulturellen Beziehung Comos zum damaligen Deutschland, speziell dem Rheinland. Die Piazza Duomo bietet zudem einen Stadtturm aus dem 12. Jahrhundert und den Palazzo Broletto, der einst als Rathaus der Stadt diente. Como hat zu dem eine ruhmreiche Vergangenheit als Textilzentrum:

Die Seidenstadt
Im 15. Jahrhundert war Como im Bereich der Seidenindustrie größter Arbeitgeber der Region, die Stadt und ihr Umland einer der bedeutendsten Standorte Europas der Seidenraupenzucht. Viele Bauern sattelten damals von klassischer regionaler Landwirtschaft auf Seidenraupenzucht um und unterstützten damit den europa- und weltweiten Aufschwung Comos als Metropole des edelsten Naturstoffes. Dass sie infolgedessen die Infrastruktur zu Wasser und zu Land rund um den Comer See entsprechend ausbauten, war ein Nebeneffekt, dessen Vorteile sich bis in die heutige Zeit auswirken. Lorenzo il Manificio war es, der im 15. Jahrhundert mit dem Pflanzen von Maulbeerbäumen begann. Die Blätter dieses Baumes sind die Hauptnahrungsquelle der Seidenraupen, aus deren Spinnfäden Seide produziert wird. Die Raupen spinnen sich, bevor sie sich zu mehlgrauen Seidenspinnern entwickeln, in Kokons ein, deren Fäden die Basis des feinsten Naturgewebes dieser Erde sind. Den Prozess vom Pflanzen der Bäume bis hin zur Gewinnung der Seidenfäden aus den Kokons nennt man Serikultur. Etwa nach zehn Tagen werden die Kokons geerntet, die Raupen im Inneren entfernt und die Fäden vorsichtig entrollt. Nach zahlreichen Reinigungsprozessen bleibt Rohseide übrig, die auf verschiedene Art und Weise weiterverarbeitet wird. Die Seidenproduktion am Comer See musste aus Kostengründen nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt werden. Dennoch spielt Como auch heute noch eine wichtige Rolle in der Verarbeitung von Seide der Rohstoff wird allerdings aus Fernost eingeführt. Wer weiterführende Informationen sucht, dem sei das Museo Didattico della Seta in der Via Castelnuovo empfohlen. Das Museum erklärt alle Schritte der Seidenproduktion ausführlich an meist historischen Maschinen. Es ist Dienstag bis Freitag geöffnet.

Weitere Sehenswürdigkeiten
Um Como herum finden sich noch Teile der alten Stadtmauer, auf die Sie irgendwann automatisch treffen, wenn Sie sich südlich halten. Leichter zu finden ist der Torre di Porta Vittoria, eine imposante Befestigungsanlage aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. Hier endet auch die Fußgängerzone, die man durch einen Torbogen verlässt. Auf dem Weg hierher lernen Sie die bezaubernde historische Altstadt kennen, die mit ihren zahlreichen, wenig auf den Tourismus zugeschnittenen Geschäften zu einem ausgedehnten Stadtbummel einlädt. Zu erwähnen sind die Kirche Sant'Abbondio, die Villa Olmo am westlichen Stadtrand und die Casa del Fascio. Die gut geführte Touristeninformation in der Nähe des Uferbereichs gibt gerne auch deutschsprachige Tipps zur Erkundung der Stadt.

Wer Comos Anblick einmal von oben genießen möchte, dem sei die bodengebundene Seilbahn Funicolare empfohlen, die zum höher gelegenen Stadtteil Brunate führt. Die Sicht von dort oben ist grandios: Gut zu erkennen ist der schachbrettartige Grundriss der Altstadt von Como. 1894 wurde die Standseilbahn Como-Brunate eröffnet, symbolträchtig für die moderne Entwicklung öffentlicher Verkehrsmittel. 1911 rüstete man ihren Antrieb von Dampf auf Elektrizität um. Ende der 1960er Jahre machte allerdings das Automobil der Seilbahn starke Konkurrenz, die Einnahmen deckten die Kosten nicht mehr. Nach langen Debatten führte ein Konsortium aus mehreren privaten Unternehmen schließlich den Betrieb weiter. Trotzdem ist das Problem nicht endgültig gelöst. Mit Hilfe des Tourismus versucht man nun den Betrieb der Seilbahn sicherzustellen. An der Bergstation in Brunate erwarten Sie einige nette Spazierwege. In ein paar Minuten erreichen Sie einen Brunnen, von dem aus sich ein schöner Panoramablick auf den See, die Stadt und den Monte Rosa auftut. Von Brunate aus können Sie zu Fuß nach Como zurückwandern: Ein Weg führt entlang der Seilbahn, ein anderer durch den Wald, vorbei an einem Kloster aus dem 15. Jahrhundert. Ein weiterer, etwa dreistündiger Weg führt von Brunate über Montepiatto nach Torno, von wo aus Sie per Boot den Rückweg nach Como antreten können.


Como am Comer See
An der Piazza Cavu, Nahtstelle zwischen der Stadt Como und dem See.

Gut essen und trinken in Como

Viele gute bis sehr gute Speiselokale zieren die Metropole am Comer See. Vermeiden Sie es, an den Hauptplätzen und -sehenswürdigkeiten zu essen und zu trinken, denn Aufschläge von bis zu 40 Prozent sind keine Seltenheit.

Ristorante Pizzeria La Darsena
Via Lungo Lario Trieste, 54 | 22100 Como | 0039 (0)31 301081 | www.la-darsena.it. Schönes Terrassenrestaurant mit guter Bewertung. Direkt am Ufer des Comer Sees, in der Nähe der Standseilbahn nach Brunate.

Ristorante Sociale
Via Rodari, 6 | 22100 Como| 0039 (0)31 264042 | www.ristorantesociale.it
Außergewöhnliches Ambiente wie in einem Weinkeller. Essen und Service sind hervorragend. Mittwoch Ruhetag.

Trattoria Nostradamus
Via Vitani, 24 | 22100 Como | 0039 (0)31 269131
Viele Fürsprecher hat dieses Lokal mit sehr gutem Essen und bestem Service.

Empfehlenswerte Unterkünfte in Como

Hotel Palace
Lungo Lario Trieste, 16 | 22100 Como | 0039 (0)31 23391 | www.palacehotel.it
Tolle Lage direkt am Ufer. Das Vier-Sterne-Haus sorgt für einen standesgemäßen Aufenthalt bei gehobenen Ansprüchen.

Castello di Carimate Hotel & Spa
Piazza Castello, 1 | 22060 Carimate | 0039 (0)31 791770 | www.castellodicarimate.com. Prestigeträchtiges Vier-Sterne-Hotel in Räumlichkeiten, die einst Edeldamen und tapfere Ritter beherbergten. Gäste mit Business-Interessen schätzen die moderne technische Ausstattung, die sich hier mit unverwechselbarem historischem Charme mischt. Die Küche gilt als exzellent.


Weitere Informationen und Weblinks
Wochenmarkt: Dienstag und Donnerstag 8-16 Uhr, Samstag 8-18 Uhr, im Sommer zusätzlich regelmäßige Antikmärkte. Stadtführungen werden angeboten.
Offizielle Homepage der Kommune: www.comune.como.it
Offizielle Tourismusseite: www.turismo.como.it
 
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