Alto Lago (der Norden des Lago di Como)

Das nördliche Drittel des Comer See mit den Orten Gravedona, Colico und Dervio wird ‚Alto Lago‘ genannt, der obere See. Es ist vielleicht der ‚normalste‘ Seeteil hier am Lario, zieht jedes Jahr einen Großteil v. a. der deutschen Urlauber an. Die Gegend steht für Berge, die man ohne viel Kletterei erklimmen kann.

Dazu eine attraktive Hotel- und Fewostruktur, gute Esslokale und mit dem Iperal Fuentes das größte Einkaufzentrum am See (Colico).

Charakteristik der Region

Was die Umgebung angeht, ist das Alto Lago von mittleren Berghöhen geprägt, die mit relativ geringem Kletteraufwand bezwungen werden können.

Vielmehr herrschen weit laufende Polster- und Grasflächen vor, die ein angenehmes Bergwandern ermöglichen. Derartiges Höhenwandern findet immer mehr Freunde. Das Val Chiavenna und das Valtellina bilden zwei bedeutende Tore zu vielen interessanten Ausflugszielen innerhalb des Naturspektakels der Zentralalpen.

Fortsetzung im Norden

Auf italienischer Seite erreicht man die Kulturstadt Chiavenna, im weiteren Verlauf den Passo di Spluga auf italienischer, auf Schweizer Seite folgt der Maloja-Pass mit dem Schweizer Nobelort St. Moritz (1 h).

Highlights im hohen Norden:

– Wundervolle Bergwelt (Touren für alle)
– Familienfreundliche Orte
– Großzügige Strandbereiche (Domaso, Sorico, Dongo)
– Wassersport für jeden
– Zahlreiche Campingplätze
– Bootsvermietung
– Großes Einkaufszentrum in Colico
– Vielerlei Festivitäten
– Tolle Wochenmärkte

Wenn Sie Fragen haben, egal welcher Art, wir beantworten sie gerne nach bestem Wissen. Schicken Sie einfach eine Mail an info@zwischenraeume-verlag.de oder über die Homepage: www.comersee-info.de.

Charakteristik des nördlichen Comer Sees

Das Gebiet umfasst die Abschnitte nördlich von Menaggio auf der westlichen und nördlich von Varenna auf der östlichen Seite des Lago di Como und schließt die Berge um den Lago di Mezzola im Norden mit ein.

Schöner Norden

Dieser landschaftlich reizvolle Seeabschnitt ist in der Nähe der Ortschaften von leicht ansteigenden Uferzonen geprägt, in denen eine teils dichte Besiedlung vorherrscht. Meist waren es Gebirgsflüsse, die über Jahrhunderte mit ihren Sand- und Geröllmassen dem See Raum genommen haben und so die Lebensräume für die Einwohner schufen und erweiterten.

Viel Fläche

Glücklicherweise sind noch viele dieser ehemals landwirtschaftlichen Flächen von übermäßiger Bebauung mit Ferienanlagen oder Hotels verschont geblieben, z.B. in Dongo, Gravedona, Gera Lario, Sorico oder Colico. Auf vielen Grundstücken weiden Schafe, haben sich Campingplätze ausgebreitet oder die Flächen liegen einfach nur brach. Die Ortschaften entlang der Bergrücken und -täler sind zum Teil die ursprünglichen Besiedlungen. Erst später, als die Seidenindustrie am See Hafenanlagen für den Transport der Seidenraupenkokons benötigte, wuchsen die Orte an die Ufer heran. Auch die Handelswege verlagerten sich durch den Bau von weiteren Straßen und Wegen immer mehr in Richtung See, viele der alten Handels- und Versorgungswege in den Bergen werden heute auch als Höhenwanderwege zwischen den alten Ortskernen genutzt.

Tolle Wanderwege

Die Via Regina Antica und der Sentiero del Viandante gehören heute zu den schönsten seenahen und durchgehenden Wanderwegen der oberitalienischen Seen. Überhaupt zieht das Alto Lario in den letzten Jahren immer mehr Urlauber an, nicht zuletzt, weil man von hier aus sehr gute Verkehrsverbindungen in alle erdenklichen Richtungen der Comer See-Region hat. Zudem ist es eher ruhig und man ist den Haupttouristenpfaden nicht unmittelbar ausgesetzt. Die Wandertouren auf dem Gebiet des Alto Lario sind meist Gipfelwanderungen der umliegenden Bergmassive. Gewöhnlich fährt man ein Stück mit dem Auto hinauf und steigt auf ca. 800 – 1 000 Höhenmeter in die Wandertour ein. Einige interessante Hochtalwanderungen ergänzen das Angebot. Die vom Wassersport dominierten Uferbereiche sind weitläufig, die Uferstraßen einiger Ortschaften teilweise verkehrsberuhigt.

Interessante Orte

Das ermöglicht es dem Besucher, in natürlicher Umgebung am See zu spazieren. Gera Lario, Domaso und Colico bilden die Eckpunkte des vom Wind verwöhnten Wassersport-Dreiecks, das alljährlich eine Schar von Wassersportlern anzieht. Diese haben hier zwei verlässliche Begleiter: Die Breva, ein thermischer Südwind, der meist ab Mittag für mächtig ‚Zug’ zwischen den beiden Seeufern sorgt, und den Tivano, einen Nordwind, der meist schon ab morgens und oftmals noch stärker weht. An guten Windtagen tummeln sich Hunderte Surfer auf dem See, ein beeindruckendes Schauspiel. In neueren Zeiten haben sich die Kitesurfer mit ihren kleinen Fallschirmen im Norden dazugesellt. Die vielen und schön gelegenen Campingplätze, meist direkt am See und mit ausgedehnten Strandbereichen, bieten in allen drei Orten vor allem Familien sorgenfreies Urlaubsvergnügen.

Bergwandern Nr. 1

Doch auch Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber schätzen diese Region. Das Naturschutzgebiet Pian di Spagna, der angrenzende Lago di Mezzola und die Flussmündung der Adda charakterisieren das Ende des Lago di Como als Naturschutzgebiet. Der höchste Berg am Comer See, der Monte Legnone (2609 m), belohnt ausdauernde und wagemutige Sportler mit einer grandiosen Aussicht. Burgen, Festungen, Grotten und andere Freizeitziele runden die Attraktionen des Alto Lario ab. Für Feinschmecker bietet die Erntezeit im Herbst eine große Tafel an verschiedenen regionalen Köstlichkeiten: Wein, Oliven, Käse, Schinken uvm.