Grigne

Die Grigne unterteilen sich in den nördlichen Teil, Grigna Settentrionale, und den südlichen Teil, Grigna Meridionale. Bild von Alessandro Mascheroni, 123rf.com.

Die Bergwelt rund um Lecco zieht jedes Jahr eine Vielzahl an Bergsportlern in ihren Bann. Man sagt, dass schon viele erfolgreiche Bergsteiger hier ihr Handwerk gelernt haben. Die Grigne unterteilen sich in den nördlichen Teil, Grigna Settentrionale, und den südlichen Teil, Grigna Meridionale. Sie sind heute Teil des Naturschutzgebietes Parco Regionale della Grigna Settentrionale.

Schroffes Wandergebit für geübte Kletterer
Das von Dolomitfelsen beherrschte Gebiet ist schroff, zerklüftet und lässt sich am besten in Gesellschaft eines Bergführers entdecken. Nur trainierte Bergsteiger mit gesundem Menschenverstand sollten sich in dieses Gebiet begeben, so formuliert es ein regionaler Führer. Und damit ist die Grigne wohl optimal charakterisiert. Viele Strecken wurden in den letzten Jahren auf Vordermann gebracht. Vor allem die Klettersteige, die es hier in großer Anzahl gibt, wurden jüngst mit modernen Steighilfen versehen. Die Grigne erreicht man von Norden über Varenna und weiter nach Esino Lario, im Süden über Lecco und Ballabio. Wer die Variante von Lecco über Ballabio wählt, fährt mit dem Auto bis in eine Höhe von 1.400 bis 1.500 Meter und geht von dort aus zu Fuß weiter, so weit er eben möchte. So kommen auch Familien mit kleineren Kindern in den Genuss der Bergwelt hoch über Lecco. Gern besuchte Berghütten mit Verpflegung sind die Rifugi Bogani, Brioschi und Rosalba, die alle auch im Winter geöffnet sind. Genaue Öffnungszeiten unbedingt vorab erfragen.